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Adventskalender Tür 10: noch 14 Tage bis Weihnachten

Heute- am 2. Advent möchten wir Ihnen erzählen, wie es eigentlich zum Adventskalender kam. Dazu gehen wir in der Geschichte fast um 200 Jahre zurück. Denn auch damals konnten es die Kinder kaum erwarten, bis der Heiligabend endlich heran war. Man begann, die Adventszeit als Zeit der Vorfreude und Erwartung zu zelebrieren.

 

Einen Adventskranz mit mehr als 4 Kerzen...

... "erfand" der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839. Der bedeutende Kirchenreformer und Begründer der Diakonie wurde im Rauhen Haus (einer von ihm gegründeten Stiftung zur Betreuung von Kindern) in der Vorweihnachtszeit immer wieder von Kindern gefragt, wie lange es noch bis zum Weihnachtsfest dauern würde.


Um den Kindern dieses zu veranschaulichen, befestigte er auf einem Wagenrad so viele Kerzen, wie es noch Tage vom
1. Advent bis zum Heiligen Abend waren. Die Zahl der Kerzen änderte sich von Jahr zu Jahr- je nachdem wie lang die Adventszeit andauerte. Im Jahr 1839 waren es 23 Tage und somit hatte der Adventskranz 19 kleine rote und 4 große weiße Kerzen. Jeden Tag wurde nun eine Kerze angezündet und die Kinder konnten zählen, wieviele Tage sie noch auf das Weihnachtsfest warten mussten.

 
 
Adventskranz

Robert Schneider- Bootsbaumeister aus Greifswald griff die Idee des Hamburger Adventskranzes auf und produzierte- meist für Kirchengemeinden- ein Modell mit 24 kleinen und 4 großen Kerzen. In Privathaushalten wurden diese Kränze nicht verwendet, denn 28 brennende Kerzen produzieren sehr viel Hitze und schnell konnte ein Brand entstehen. Außerdem müsste der Kranz einen Durchmesser von ein bis zwei Metern haben, um alle Kerzen darauf befestigen zu können.

Dies' war wohl auch der Grund, warum auf dem Adventskranz heute nur noch 4 Kerzen brennen. Erst um 1860 verwendete man Tannengrün, um den Adventskranz auszuschmücken. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er nun auch immer mehr in Privathaushalten zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit aufgestellt.

 
 

Adventskalender- vom einfachen Zeitmesser bis kommerziell und virtuell

Nachdem im 19. Jahrhundert die Idee entstand, die Tage bis zum Heiligabend zu zählen, entwickelten sich mehr und mehr Varianten adventlicher Zeitmessung. So wurden beispielsweise nach und nach 24 Bilder an die Wand gehängt oder
24 Kreidestriche an der Türrahmen gemalt. Die Kinder konnten so jeden Tag einen wegstreichen. Aber auch Kerzen, die täglich bis zu einer Markierung abgebrannt wurden, waren weit verbreitet.

Im Jahr 1902 wurde der 1. gedruckte Adventskalender in Form einer Weihnachtsuhr mit den Ziffern 13 bis 24 veröffentlicht, erst ab 1922 zeigte das Zifferblatt die 1 bis 24. Parallel gab es nun auch Kalender mit 24 Türchen, hinter denen sich ein Bildchen verbarg.

Der Münchner Verleger Gerhard Lang entwickelte einen Kalender, der aus einem Bastelbogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und Aufkleben bestand. Er war es auch, der auf die Idee des "süßen Adventskalenders" kam. Er erinnerte sich an den Brauch seiner Mutter, ihm in der Vorweihnachtszeit 24 kleine Gebäckstücke auf Karton zu nähen, von denen er jeden Tag eines essen durfte. So brachte er einen Kalender zum Befüllen mit Schokolade heraus.


Erst ab den 1950er Jahren setzte sich der Adventskalender mit gedruckten Bildern, später auch mit Schokolade gefüllt, flächendeckend durch und wurde zum Massenartikel.

 
 

Heute gibt es unzählige Varianten: selbstgebastelt, zum Selbstfüllen oder gefüllt mit Süßigkeiten, Spielzeug, Kosmetikartikeln, Werkzeug, kleinen Büchern, Scherzartikeln und vielen anderen Dingen.

Aber auch Gebäude, z.B. Rathäuser oder Kirchen, werden heute in der Vorweihnachtszeit als Riesen- Adventskalender genutzt. Hier öffnen sich dann Türen für Besucher und es werden Aktionstage veranstaltet oder hinter toll gestalteten Türen verbergen sich weihnachtlich geschmückte Räumlichkeiten.


Bei der jüngsten Form des Adventskalenders lassen sich die Türchen virtuell öffnen. Viele verschiedene Versionen sind im Internet verfügbar, oft mit Gewinnspielen verbunden und besonders in den sozialen Medien hochfrequentiert.

Aber es werden auch Hörbücher mit 24 Geschichten herausgebracht, die einen Bezug zur Weihnachts- und Winterzeit haben.

Weihnachtsmarkt in Bernkastel-Kues
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Weihnachtsgrüße

Wir wünschen frohe Weihnachten!
 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, frohe Feiertage sowie Gesundheit und Glück im neuen Jahr!

 

Wir freuen uns, wenn auch Sie uns etwas über Ihr Weihnachtsfest berichten oder Grüße hinterlassen:

 

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