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Adventskalender Tür 24: Heiligabend

Wie schnell doch die letzten 24 Tage vergangen sind. Heute haben Sie das letzte Türchen unseres Adventskalenders geöffnet und das Weihnachtsfest beginnt.

Auch für den 4. Advent, der in diesem Jahr mit dem Heiligen Abend auf einen Tag fällt, haben wir uns etwas besonderes für Sie überlegt. Sie haben in den letzten Wochen erfahren, wie wir als Hotel- "Mannschaft" Weihnachten feiern, was wir damit verbinden und worauf wir uns freuen. Als Abschluss blicken wir daher über die Landesgrenzen und schauen, wie unsere "Nachbarn" das Weihnachtsfest begehen.

 

Wie unsere Nachbarn Weihnachten feiern

Dänemark

 
Flagge Dänemark

Ein ganz kleines bisschen beginnt Weihnachten in Dänemark schon Anfang November mit dem "J- Dag". Dann läutet das "Julebrygg"- ein beliebtes Saisonbier mit Lakritznote- die Weihnachtszeit ein. Vor diesem Tag darf es noch nicht getrunken werden.

Am 1. Dezember beginnt man, eine Kerze mit 24 Strichen Tag für Tag herunterbrennen zu lassen. Nach der Hälfte der Zeit wird am 13. Dezember das Luciafest gefeiert. Die Heilige Lucia (meistens die älteste Tochter in der Familie), geschmückt mit einer Krone aus brennenden Kerzen, betritt mit ihrem Gefolge aus Sternenjungen und Mädchen singend das Schlafzimmer der Eltern, um ihnen das Frühstück ans Bett zu bringen. Luciazüge ziehen außerdem durch Schulen, Dörfer und Städte und verbreiten mit Gesang und Licht eine wundervolle Stimmung.

 
 
 

Am 23. Dezember wird der Tannenbaum geschmückt und man nascht auch schon von den Weihnachtsplätzchen. Am Heiligabend wird in Dänemark Fleisch gegessen (Geflügel oder Schwein), dazu gibt es Rotkohl und karamellisierte Kartoffeln. Milchreis mit Sahne und Kirschen gibt es zum Dessert. Wer Glück hat, bekommt die Mandel, die im großen Topf versteckt wurde und damit das "Mandelgeschenk". Der dänische Weihnachtsmann heißt übrigens "Julemand" und kommt natürlich aus Grönland.

 

Polen

 
Flagge Polen

"Wigilia"- wie der Heiligabend in Polen genannt wird- ist das wichtigste Familienfest im katholischen Polen. Diesem Tag wird sehr viel Bedeutung beigemessen. Man glaubt, dass dessen Ablauf entscheidend für das kommende Jahr sein wird. Besonders viel wert wird daher auf Frieden und Harmonie innerhalb der Familie gelegt.

Bereits am frühen Morgen beginnen die Vorbereitungen für das Fest. Dann wird auch der Weihnachtsbaum festlich geschmückt. Tagsüber wird bis zum Beginn des Abendmahls gefastet.

Wenn der 1. Stern am Himmel steht, beginnt der Heilige Abend mit dem Verlesen der Weihnachtsevangelien. Das Teilen einer geweihten Oblate ist dabei in vielen Familien Tradition.

 
 
 

Das Weihnachtsessen ist in Anlehnung an das Fasten fleischlos und besteht meistens aus Fischgerichten, aber auch aus den traditionellen Piroggen und Krautgerichten. Symbolisch für die 12 Monate eines Jahres, aber auch die 12 Apostel, werden meistens ganz genau zwölf Gerichte serviert.


Unter der Festtagstafel befindet sich oft ein kleines Heubündel, um an die Geburtsstätte des Jesuskindes zu erinnern. Außerdem wird in vielen Familien ein Geldstück unter die Teller gelegt, das vor Armut schützen soll. Ein zusätzliches Gedeck soll an Verstorbene erinnern oder für einen unerwarteten Gast bereitstehen.

 

Tschechien

Flagge Tschechien

Auch in Tschechien zählt Weihnachten zu den wichtigsten Festen im Jahr. Eine ganz eigenständige Form der Weihnacht entwickelte sich hier im Laufe der Jahre: die Böhmische Weihnacht. Hier spiegelt sich die facettenreiche Kultur und Folklore des Landes wider.

Bereits der 5. Dezember ist für die tschechischen Kinder ein besonderer Tag. Dann sucht St. Nikolaus Städte und Dörfer auf, begleitet wird er von Engeln und Teufeln. Gemeinsam ziehen sie bei Einbruch der Dämmerung durch die Straßen und erschrecken Kinder. Wie auch bei uns, dürfen sich die Kinder aber auch über kleine Geschenke, Obst und Süßigkeiten freuen.


 
 
 

Während die Kinder voller Ungeduld auf das Weihnachtsfest warten, sind die Erwachsenen schon einige Wochen vor dem Fest mit den Vorbereitungen beschäftigt. Großreinemachen, Backen, Einkaufen, Geschenke besorgen... alles soll rechtzeitig erledigt sein, damit am Heiligabend in Ruhe das Festessen genossen werden kann.

Fester Bestandteil des Menüs ist eine Fischsuppe, manchmal auch Kartoffelsuppe. Zum Hauptgang gibt es panierten Karpfen mit Kartoffelsalat. In den Städten stehen kurz vor Weihnachten überall riesige Bottiche, in denen die Karpfen schwimmen. Traditionell kaufen alle Familien einen Karpfen- wer ihn nicht essen möchte, schenkt ihm die Freiheit. Der 1. und 2 Feiertag stehen ganz im Zeichen der Familie. Kirchenbesuche stehen dann ebenfalls auf dem Programm.

Ganz speziell in Tschechien ist das Bleigießen und Apfelschneiden am Heiligabend. Dieser Abend ist magisch und man nutzt ihn gern für Weissagungen oder um das Glück für das kommende Jahr heraufzubeschwören. Fischschuppen unter dem Teller sollen z.B. Glück und Geld bringen.

 

Schweiz

 
Flagge Schweiz

Viele verschiedene Weihnachtsbräuche vereinen sich in dem kleinen Land, dass von drei verschiedenen Nationalitäten geprägt ist. Jedoch in der gesamten Schweiz wird auch am 6. Dezember schon das "Kleine Weihnachten" gefeiert. Dann kommen St. Nikolaus und sein Knecht zu den Kindern nach Hause, in Schulen oder Kindergärten. Die Kinder sagen ihre Verse auf und bekommen kleine Geschenke, Mandarinen, Nüsse und Leckereien. Im deutschen Teil der Schweiz heißt der Nikolaus übrigens "Samichlaus" und sein Knecht "Schmutzli". In der französischen und italienischen Schweiz ist das Pendant zum Nikolaus weiblich und heißt Chauche-vieille bzw. Befana.

Um böse Geister und Dämonen zu verjagen, wird vielerorts in der Nacht vom
5. zum 6. Dezember ein Heidenlärm veranstaltet. Hier verflechten sich wohl heidnische Bräuche zur Wintersonnenwende und die Tradition um St. Nikolaus.

 
 
 

Den Heiligabend verbringen die meisten Familien traditionell und zu Hause mit der Familie. Einen Tannenbaum in den eigenen vier Wänden haben die Bewohner der Schweiz erst seit ca. 100 Jahren. Vielmehr war es verbreitet, dass dieser geschmückt auf dem Dorfplatz aufgestellt war. Zu Hause stand eine Krippe. Außerdem brennen in der Schweiz tatsächlich die Lichter am Weihnachtsbaum. Es werden fast ausschließlich Wachskerzen verwendet.

Das Singen von Weihnachtsliedern ist für die Schweizer ein ganz wichtiger Brauch zum Fest. Es kann auf ein großes Repertoire zurückgegriffen werden und die drei verschiedenen Landesteile stellen in diesem Punkt wieder eine Bereicherung da. In puncto Weihnachtsessen gibt es aufgrund der unterschiedlichen Landeseinflüsse kein traditionelles Gericht. Jede Region hat ihre eigenen Vorlieben, die von Fondue, über Geflügel, Schwein mit Sauerkraut bis Schinken mit Kartoffelsalat reichen. Nach der Feier im familiären Kreis geht man vielerorts je nach Glauben entweder in die Mitternachtsmesse oder den Mitternachtsgottesdienst.  

 

Österreich

 
Flagge Österreich

In Österreich stimmt man sich den ganzen Dezember hindurch auf das Weihnachtsfest und das neue Jahr ein. Adventskranz und Adventskalender dürfen dabei nicht fehlen. Am 4. Dezember- dem Barbaratag- werden Kirsch- oder Forsythienzweige geschnitten und ins Haus geholt. Blühen sie vor dem Heiligen Abend, bedeutet das Glück und Gesundheit für die Familie, vielleicht steht sogar eine Heirat ins Haus.

Auch hier hat der Nikolaus Tradition und beschenkt mit seinem Knecht, dem Krampus, die Kinder. Wer nicht artig war, sollte sich vor Krampus in Acht nehmen. Beliebt sind auch die am 5. Dezember stattfindenden Krampusumzüge. Verkleidet ziehen die Menschen mit Glocken und Ruten durch die Straße. Da sollte man sich lieber nicht erwischen lassen...

 
 
 

Um böse Geister zu vertreiben, machen die Österreicher nicht viel Lärm. Still und leise, aber mit viel Rauch werden sie hier vertrieben. Die 12 Nächte um die Jahreswende werden deshalb auch als Rauhnächte bezeichnet und mit einer Mischung aus Glut, Weihrauch, Palmzweigen und Kräutern zieht man durch das Haus.

Auf den Weihnachtsmann wartet man in Österreich vergeblich, denn die Geschenke bringt das goldgelockte Christkind. Kurz vor der Bescherung am 24. Dezember werden die Fenster geöffnet, damit es hereinfliegen kann. Wenn es alle Geschenke unter dem Baum gelegt und sich auf die Weiterreise begeben hat, darf der Raum nach dem Klingeln des Glöckchens betreten werden.

Erst am 6. Januar endet in Österreich die Weihnachtszeit. Wie auch in vielen Gegenden Deutschlands ziehen Sternsinger zum Tag der Heiligen 3 Könige von Haus zu Haus und segnen diese durch das Anbringen von C+M+B an den Türen.

 

Frankreich

 
Flagge Frankreich

Beim Warten auf Weihnachten müssen die Kinder in Frankreich auf importierte Bräuche zurückgreifen, denn einen Adventskalender gibt es in der französischen Tradition nicht.

Der 24. Dezember verläuft in Frankreich zunächst wie ganz gewöhnlicher Alltag. Die Kinder gehen zur Schule und auch die Geschäfte sind bis abends geöffnet.

Erst zur Mitternachtsmesse beginnt das Fest, die meistens bereits am frühen Abend stattfindet. Nachdem man sich in der Kirche getroffen hat, steht das gemeinsame klassische Weihnachtsessen an. Man serviert „le réveillon“, einen mit Kastanien gefüllten Truthahn oder einen Kapaun (Masthahn) mit Pflaumenfüllung.

 
 
 

Aber es wird noch reichhaltiger aufgetafelt, denn das Essen dauert meist bis in die Nacht hinein an. Austern, der typisch französische „foie gras“ (gestopfte Gänseleber) sowie kandierte Maronen werden gereicht, aber auch Fisch, Käseplatten und andere Delikatessen runden das reichhaltige Weihnachtsmahl ab. Als Getränk wird prickelnder Champagner serviert. Besonders wichtig ist der Weihnachtsbaumkuchen. Dieser geht zurück auf den Brauch, am Weihnachtsabend einen Baumstamm zu verbrennen und die Asche nach den Feiertagen auf den Feldern zu verstreuten, um Glück und eine erfolgreiche Ernte für das kommende Jahr zu sichern.

Die Geschenke werden in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember vom "Weihnachtsvater" gebracht und in Schuhe, die neben dem Kamin oder unter dem Tannenbaum stehen, gesteckt. Am 25. Dezember ist dann nach dem Geschenkeauspacken auch schon fast wieder alles vorbei. Einen 2. Weihnachtstag gibt es nicht.

 

Belgien- Niederlande-Luxemburg

Belgien
Belgien
 
 
Niederlande
Niederlande
 
 
Luxemburg
Luxemburg

In den Bene-Lux- Ländern findet zwar das religiöse Weihnachtsfest auch um den
25. Dezember statt, aber die Geschenke gibt es schon knapp 3 Wochen früher. Mittelpunkt ist hier nämlich der Nikolaustag: Am Vorabend des 6. Dezember legen die Kinder einen großen Sack vor die Tür und legen ihren Wunschzettel neben den Kamin. Sinterklaas und sein Diener, der "zwarte Piet" sollen ihn dort finden. Für das Pferd vom Sinterklaas werden eine Möhre und eine Schüssel Wasser vorbereitet. Wenn alles gut geht, werden dann nachts die Geschenke gebracht.


Dieser pakjesavond (Päckchenabend) ist bei Jung und Alt nicht nur wegen der Inhalte der Päckchen so beliebt. Es finden Päckchenpartys statt (ähnlich dem Wichteln in Deutschland) und dabei verkleidet man sich gern als "zwarte Piet", um andere zu erschrecken oder einfach nur, weil es Spaß macht.


Sinterklaas hat zur Geschenkeübergabe übrigens bereits eine weite Reise hinter sich, kommt er doch mit einem Segelschiff aus Spanien. Weiter geht es dann per Pferd, dem Schimmel Amerigo, welcher magische Eigenschaften besitzt. Ähnlich wie die Rentiere des Santa Claus kann dieser nämlich fliegen. Sinterklaas reitet dann von Dach zu Dach und bringt zusammen mit Zwarte Piet die Geschenke durch den Schornstein.


Der Heiligabend hat keine so große Bedeutung wie in vielen anderen Ländern. 
Am 25. und 26. Dezember trifft man sich im Kreise der Familie zum gemeinsamen Essen und Geschenkeverteilen und geht auch zu feierlichen Gottesdiensten.

Hinsichtlich des Weihnachtessens haben die Bene- Lux- Staaten ihre Eigenheiten, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.


In Luxemburg ist die Mehrheit der Bevölkerung katholisch und geht am Heiligabend in die Christmette oder die Weihanchtsmesse am 25. Dezember. Danach aß man früher traditionell Blutwurst mit Kartoffelbrei und Apfelmus. Heute ist das Weihnachtsmahl etwas üppiger und es gibt Truthahn, Fondue, Meeresfrüchte, Weihnachtsbûche (Stollen), Gromperekichelcher (Kartoffelpuffer) und Boxemännercher (Stutenkerle).


 
 
 
 

Das belgische Weihnachtsessen ist von der französischen Küche beeinflusst. Man verbringt den Abend mit Verwandten und genießt ein Drei-Gänge-Menü mit Jagdwild, Braten oder Meeresfrüchten als Hauptspeise. Nachspeise ist ein Weihnachtsbaumstamm ("kerststronk" oder "Bûche de Noël"), ein Biskuitgebäck mit Schokolade bedeckt und so dekoriert, dass es einem Holzklotz ähnelt. Außerdem brauen die Belgier zum Weihnachtsfest spezielle Biere, wie z.B. das „Slaapmutske Winterbier“.


In den Niederlanden kommen meist Wild oder Rindfleisch auf den Tisch. Aber auch Fondue und vor allem Gourmetten (in Deutschland als Raclette bekannt) sind beliebt.

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Hotel "Am Alten Strom"

Inhaber:  Dipl. Ing. Helmut Jahn

Am Strom 60/ 61 
18119 Warnemünde

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Fax: +49 (0)381 / 54 82 34 44 

E-Mail: info[at]hotel-am-alten-strom.de

 
 

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